Veterinärmedizin – Tiermedizin

Oft wird nach einem Unterschied zwischen der Tiermedizin und der Veterinärmedizin gefragt. Doch wenn man es ganz genau sieht, dann sind beide Begriffe genau identisch. Im Prinzip beschäftigt sich die Veterinärmedizin weit über die Berufsgruppe des Tiermediziners hinaus. Es geht um die Sicherheit des Verbrauches beim Verzehr von tierischen Erzeugnissen oder auch von tierischen Produkten. Auch der Schutz der Umwelt rückt immer mehr in den Vordergrund der Veterinärmedizin.

Doch obwohl sich der Aufgabenbereich der Tiermedizin immer weiter vergrößert, sind auch die Leistungen im kleineren Kreis nicht zu vernachlässigen. Denn die traditionelle Tiermedizin, in der es darum geht Haustiere oder andere einzelne Tiere zu pflegen und gesund zu machen, hat große Fortschritte gemacht.

Es ist zum Beispiel kein Einzelfall mehr, wenn Hunde ein hohes Alter erreichen, und dabei körperlich noch ziemlich fit sind. Doch auch wenn die ersten Beschwerden kommen, kann die Tiermedizin helfen. Es gibt Herztabletten und Tabletten gegen Gelenkschmerzen nicht nur für den Menschen, sondern auch fürs Tier. Längst ist es auch nichts mehr ungewöhnliches, wenn Sie Ihr Tier zu Akupunktur bringen. Die Tiermedizin ist offener geworden und hat sich vieles aus der „normalen Medizin“, die dem Menschen dient, abgeschaut. Ähnlich wie der Arzt für den Menschen erstellt der Tierarzt Prognosen, Blutbilder und erbringt umfassende medizinische Leistung. Auch wenn für einzelne Tiere fast so viel Aufwand betrieben wird wie für einen Menschen (beispielweise für Rennkamele oder Reitpferde) unterscheidet sich aber das Arbeitsgebiet doch ansonsten doch beträchtlich.

So können nicht nur Knochenbrüche der Tiere geheilt werden, sondern auch komplizierte Operationen vorgenommen werden. So wird das Leben Ihrer Lieblinge auf eine unnatürliche Art Verlängert und Verlängert. Dass ein Hund ein stolzes Alter von 17 Jahren erreichen kann, ist keine Seltenheit mehr. Oder auch dass Katzen bis zu 19 Jahre alt wurden, ist nicht länger die große Ausnahme.

Dies liegt daran, dass der Mensch sein Haustier nicht wie ein Tier, sondern wie einen gleichberechtigten Familienpart ansieht. Ist dieser krank werden weder Kosten noch Mühen gescheut um ihn wieder gesund zu machen.
Doch dieses Verhalten hat auch leider eine Schattenseite. Immer mehr Tiere leiden an Übergewicht. Die Veterinärmediziner beobachten immer öfter Fälle von Tieren, die viel zu dick sind. Dies liegt nicht am Tier selbst- sondern nur am Menschen, der dieses Überfüttert. Oft sind die Absichten des Besitzers nicht schlecht- im Gegenteil. Doch mit dieser vermeintlichen Liebesbekundung schadet man seinem Tier mehr, als man ihm gut tut.