Nutztiere

Unter den Begriff der so genannten Nutztiere, fallen Tiere an, die sich der Mensch zu seinem eigenen Nutzen hält und auch vermehrt. Die meisten Nutztiere gibt es in der Landwirtschaft und werden dort als Vieh bezeichnet. Manche zählen ebenso Heim- und auch Zootiere zu den Nutztieren, das sie den Menschen erfreuen und ihnen somit einen „Nutzen“ bringen.

Im Prinzip sind Nutztiere dafür da, um entweder selbst vom Menschen verzehrt zu werden, oder eben deren Produkte vom Menschen weiterverarbeitet werden. Schweine beispielsweise werden gehalten und gezüchtet um anschließend geschlachtet zu werden und sind somit eine direkte Nahrungsquelle für den Menschen. Bei Kühen wird die von ihnen produzierte Milch genutzt um weiterverarbeitet zu werden oder auch zu Joghurt oder anderen Produkten wie Käse verarbeitet zu werden.

Die Aufgabe der Tier- oder auch Veterinärmedizin ist es, diese Nutztiere zu überwachen und für deren Gesundheit zu sorgen. Denn gerade wenn Menschen das Fleisch oder auch die tierischen Erzeugnisse verzehren wollen, ist es von größter Wichtigkeit, dass diese Produkte einwandfrei sind.

Denn wenn ein Tier krank ist oder sogar mit einem Virus infiziert ist, müssen wir davon ausgehen, dass diese Erreger auch in den tierischen Erzeugnissen zu finden sind. Im schlimmsten Falle könnte man befürchten, dass diese Erreger schließlich auf den Menschen übergehen könnten, da diese die tierischen Produkte verzehren. Hier kommt die Veterinärmedizin zum Einsatz. Denn diese Nutztiere zu überwachen und auch auf eine gesunde und hygienisch einwandfreie Umgebung zu achten, ist eine wesentliche Aufgabe der Veterinärmediziner.

So soll Seuchen vorgebeugt werden, oder im Falle eines Ausbruches müssen die betroffenen Nutztierbestände vernichtet werden, bzw. die Ausbreitung der Infektion verhindert werden.

Daher ist die Veterinärmedizin nicht nur wichtig und auch notwendig für die Tiere und deren Schutz und Gesundheit, sondern auch für die Menschen, die schon immer auf die Tiere und deren Erzeugnisse angewiesen waren.